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Rat und Tat zu Hunden

hund2... Hunde sind Lauftiere und brauchen Bewegung. Für einen Hund benötigen Sie mindestens 2-3 Stunden täglich Zeit. Wenn Sie sich mit ihm eine Wohnung teilen, müssen Sie mindestens 3x täglich mit ihm Gassi gehen. Andernfalls wird er auf Dauer nierenkrak, da er seine Blase nur selten entleeren kann.
Wenn Sie einen Garten haben, ist das sehr praktisch. Sie können den Hund schnell rauslassen, damit er sein Geschäft erledigen kann. Doch es ersetzt die Spaziergänge nicht. Denn Ihr Hund braucht auch neue Eindrücke, um lebenslustig und ausgeglichen zu bleiben. Es sollte sich daher von selbst verstehen, daß Hunde nicht an der Kette gehalten werden dürfen und Zwingerhaltung an Tierquälerei grenzt.


Hunde sind keine Restverwerter für Tischabfälle. Sie fressen zwar vom Schweinebraten bis zu den Weihnachtsplätzchen fast alles, aber es bekommt ihnen nicht. Eine ausgewogene Ernährung bedeutet: gutes und hochwertiges Futter. Einen richtig ernährten Hund erkennen Sie am Stuhlgang: ist er klein, schwarz und übelriechend, bekommt der Hund zu viel Fleisch, ist er hell bis weiß und hart, bekommt der Hund zu viele Knochen. Macht Ihr Hund sehr große Haufen, ist seine Ernährung geringwertig. Übrigens: getrocknete Schweineohren oder Ochsenziemer haben keinen nennenswerten Nährwert, Ihr Hund wird sich aber über die Kaubeschäftigung freuen.


Lassen Sie Ihren Hund oder Ihre Hündin frühzeitig kastrieren! Beim Rüden ersparen Sie sich damit, daß er ständig ausbüchst, wenn eine Hündin in der Nähe läufig ist. Und bei der Hündin beugen Sie nicht nur unerwünschtem Nachwuchs sondern auch einem Gesäugetumor vor. Denn nicht kastrierte Hündinnen erkranken drei- bis viermal öfter an einem Gesäugekrebs.


Der Hund ist ein Rudeltier, das einen Rudelführer braucht. Ansonsten wird er Ihnen schnell auf der Nase herumtanzen, Ihren Lieblingssessel besetzen und sich in Ihrem Bett breitmachen. Aber übertreiben Sie es nicht! Anschreien nützt überhaupt nichts. Ihr Hund muß verstehen, was Sie von ihm wollen. Ihre Gestik und das, was Sie ihm sagen, müssen zusammenpassen. Und das nicht nur einmal, sondern immer.
Wenn Ihr Hund ständig an der Leine zieht, werden Sie mit einem Stachelhalsband auch nicht weiterkommen. Sinnvoller sind so genannte Haltis oder ein Hunde-Erziehungsgeschirr. Wie gesagt: es ist wichtig, daß Ihr Hund versteht, was Sie von ihm erwarten.


Um das gemeinsame Verständnis zu trainieren, können Sie mit Ihrem Vierbeiner z.B. auf einen Hundeplatz gehen. Aber Hunde sind nicht dumm. Und so kann es schon mal vorkommen, daß Ihr Liebling auf dem Hundeplatz alles wunderbar beherrscht, in seiner gewohnten Umgebung aber nichts mehr von alldem zu wissen scheint. Das muß Sie nicht beunruhigen, denn er probiert natürlich aus, wie weit er gehen kann. Zeigen Sie ihm ruhig, aber bestimmt, daß Sie der Boss sind.
Wichtig auf dem Hundeplatz ist, daß Ihnen zusagt, wie der Trainer mit den Tieren umgeht. Deshalb schauen Sie sich am besten mehrere Hundesportvereine in Ihrer umgebung an und absolvieren Sie mit Ihrem Vierbeiner ruhig mal ein paar Probetrainings, bevor Sie einen Vertrag abschließen.


Leider kommt es auch vor, daß Hunde psychisch gestört sind. Ein psychisches Problem ist kein Vorrecht des Menschen, sondern kann auch bei Haustieren vorkommen. Das aber nur deshalb, weil wir Menschen zu hektisch leben, zu viel Streß haben, Ärger in uns hineinfressen und Probleme mit uns herumtragen. Und das alles übertragen wir auf unsere tierischen Freunde. Kein Wunder, daß das abfärbt. Was also tun? Versuchen Sie, selbst ruhiger und ausgeglichener zu werden. Ihr Hund kennt Ihre Stimmungen besser als Sie vermuten.
Wenn Ihr Hund nach wir vor ein "Problemhund" bleibt, können Sie es mit einem Hundeerzieher probieren, der zu Ihnen nach Hause kommt. Er erlebt Ihren Hund in seiner gewohnten Umgebung und wird Ihnen meist schnell sagen können, warum Ihr Vierbeiner so "aufmüpfig" ist.


Wie bereitet man sich am allerbesten auf die Ankunft eines Welpen vor?
  1. Schütte kalten Apfelsaft an verschiedene Stellen auf den Teppichboden und laufe barfuss im Dunkeln herum.
  2. Trage eine Socke, die durch den Wolf gedreht wurde.
  3. Gleich nach dem Aufwachen, stell Dich in den Regen und Dunkelheit und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil Dich, mach schon ...
  4. Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in Deiner ersten morgendlichen Tasse Kaffee einige Hundehaare schwimmen.
  5. Spiel "Fangen" mit einem nassen schleimigen Tennisball.
  6. Renn barfuss durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen.
  7. Schütte einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche aus und verteile die Stücke über den Boden.
  8. Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie der Hund sowieso (besonders, wenn man Gäste hat).
  9. Spring aus Deinem Sessel, kurz bevor Deine Lieblingssendung im Fernsehen vorbei ist und renne zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das draussen. Versäume den Schluß Deiner Sendung.
  10. Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit, um es sauber zu machen.
  11. Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein Deines Esstisches.
  12. Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll Dich in sie ein. Das ist das Gefühl das Du bekommst, wenn ein Welpe auf Deinem Schoß einschläft.

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