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Armer Boomer ........

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 12. Juni 2018
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Letzte Woche bekamen wir einen Anruf und ein Mann teilte uns mit, dass sein 14 Jahre alter  Hund sehr krank wäre und tierärztliche Hilfe benötige. Er selber wäre auch sehr krank, hätte nur eine kleine Rente und kein Auto und könnte keinen Tierarzt bezahlen. Auch hätte er schon bei mehreren Tierarztpraxen und Tierkliniken angerufen und um Hilfe gebeten. Er fragte nach,  ob es möglich wäre die anfallenden Kosten in Raten zu bezahlen, aber entweder man verneinte ihm dies oder legte sofort auf, wie uns der Mann schilderte.  Den Hunde hätte seine Freundin vor 1 1/2 Jahren von der Mutter aus Berlin übernommen, da diese zu alt war sich um Boomer, wie der kleine Shi-Tzu heißt, zu kümmern. Wir fuhren daraufhin sofort nach Malschenberg und holten den kleinen Hund ab. Der Hund roch streng nach Eiter, der ihm aus dem aufgeplatzten Hodensack lief und er war sehr verfilzt. Sofort brachten wir ihn zu unserer Tierärztin. Boomer hatte starke Schmerzen. Der Hodensack und die Haut drumherum war sehr entzündet. Am nächsten Tag wurde Boomer operiert. Der Zahnstein wurde entfernt und das verfilzte Fell runter geschoren. Boomer hat sich nun prächtig erholt und freut sich auf seinem Pflegeplatz über die liebe Zuwendung und Hundegesellschaft. Leider kam bei der  Untersuchung im Labor von der Gewebeprobe heraus, dass Boomer einen Mastzellentumor hat. Da der Tumor sehr spät entfernt wurde und der Tumor sehr wahrscheinlich schon gestreut hat, sind die Prognosen, dass der sonst sehr muntere Rüde noch lange Leben wird, sehr gering. Wir verstehen, das Verhalten mancher Tierärzte nicht. Nur noch das Geld ist wichtig, was aber mit dem Tier passiert ist egal. Wir wissen, dass dies kein Einzelfall ist. Tierhalter werden in der Praxis mit ihrem kranken Tier abgewiesen, da sie kein Geld dabei haben. Die Leidtragenden sind die Tiere. 
Update vom 14.11.2015: Leider mussten wir am 11.11.2015 Boomer erlösen. Der Tumor hat gestreut und wir konnten dem kleinen Bub nicht weiter helfen. Wir sind sehr traurig, denn hätte man Boomer früher operiert, hätte er noch leben können. Ein großes Dankeschön an seine Pflegemama, die ihm wenigstens noch ein paar schöne Wochen schenken konnte. 

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